TEDxSpeakerin · TEDxSanStefano, Alexandria

Facilitation · Konflikt­transformation

Gemeinsam auf den Konflikt schauen – statt aufeinander.

Ich gestalte Räume, in denen Teams und Organisationen das Unausgesprochene sichtbar machen – und dort weiterkommen, wo Gespräche sich im Kreis drehen, weil sich alle Beteiligten gekränkt fühlen.

Christina Wessendorf — als Ehrengastrednerin an einer Universität in Indien, während einer Facilitation.
Christina Wessendorf — als Ehrengastrednerin an einer Universität in Indien, während einer Facilitation.

Verankert in internationaler Friedensarbeit

Der dritte Raum

Der Konflikt ist nicht länger zwischen uns. Er wird zu etwas, das wir gemeinsam betrachten können.

— Christina Wessendorf

Die wichtigste Aufgabe der Kommunikation besteht darin, zu hören, was nicht gesagt wird.
Peter Drucker zugeschrieben Peter Drucker (1909–2005) gilt als „Vater des modernen Managements“.

In internationalen Teams und Verhandlungen scheitert Zusammenarbeit selten allein an den Inhalten. Häufig sind es Kränkungen, verdeckte Annahmen und die Art, wie Menschen unter Unsicherheit miteinander sprechen.

Der „dritte Raum“ entsteht, wenn eine Gruppe nicht mehr gegeneinander steht, sondern gemeinsam auf dasselbe Bild schaut. Durch SIM-Translation werden implizite emotionale und relationale Dynamiken sichtbar – und damit zu etwas, das gemeinsam betrachtet, reflektiert und bearbeitet werden kann.

Was auf dem Spiel steht

Kultur und Konflikt entscheiden, ob Zusammenarbeit gelingt.

Kultur

Kultur ist komplex – nach innen wie über Ländergrenzen hinweg. Sie entscheidet, ob eine Strategie trägt oder an der Zusammenarbeit scheitert.

Culture eats strategy for breakfast.
Peter Drucker zugeschrieben

Ich mache die kulturellen Muster sichtbar, die unter der Oberfläche wirken – globale Ausrichtung ebenso wie das Miteinander im Team. So wird aus einer vagen „Kulturfrage“ etwas Konkretes, an dem sich arbeiten lässt.

Konflikt

Ungelöste Konflikte binden Aufmerksamkeit, verlangsamen Entscheidungen und zermürben Teams – oft lange, bevor sie jemand ausspricht.

359 Mrd. $ geschätzter Produktivitätsverlust pro Jahr allein in US-Unternehmen; Beschäftigte verbringen im Schnitt 2,8 Stunden pro Woche mit Konflikten. Quelle: CPP Global Human Capital Report

Ich arbeite als Facilitatorin und als neutrale Instanz daran, dass der Konflikt besprechbar wird – damit Energie wieder in die Sache fließt statt in die Reibung.

Wie das konkret aussieht – für die akute Lage, sofort wirksam oder langfristig aufbauend – zeigen die drei Wege in den dritten Raum.

Wie wir zusammenarbeiten

Drei Wege in den dritten Raum

  • Für die akute Lage

    Change Management

    Xchange Facilitation

    Strukturierte Dialoge und Workshops für Teams und Organisationen im Wandel – besonders dort, wo über Nationen und Kulturen hinweg zusammengearbeitet wird. Psychologische Sicherheit, Gruppendynamik und kollektive Intelligenz, nach dem xchange-Ansatz.

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  • Sofort wirksam

    SIM-Translation

    Conflict Transformation

    Meine Signatur-Methode: Die emotionale Ebene einer Diskussion wird live ins Bild übersetzt – ein „Konfliktbild“, das die Gruppe gemeinsam betrachten kann und das ebenso Gemeinsamkeiten und Wege nach vorn zeigt. Dort, wo Worte fehlten.

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  • Langfristig aufbauend

    Friedensbildungs-Trainings

    Curriculum-basierte Workshops und Keynotes – von Lehrkräfte-Fortbildungen bis zu Peace-Ambassador-Formaten an Schulen, international erprobt (HWPL).

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Für wen

Mit wem ich arbeite

Ich arbeite über Branchen hinweg. Entscheidend ist nicht die Größe oder das Feld, sondern der Wille: dass Sie, Ihr Team oder Ihr Vorhaben sich in etwas Größeres verwandeln wollen – für eine bessere Zukunft.

  • Membership-basierte Communities
  • Globale Masterminds
  • Schulen & Universitäten mit besonderem Curriculum – privat finanziert, diplomatisch, politisch oder militärisch ausgerichtet, für Hochbegabte oder demokratisch-freie Schulen in Europa
  • Organisationen mit interkulturellen Projekten, Expat- und binationalen Teams

Ziele

  • Peacebuilding
  • Dialogue Facilitation
  • Mediation Support
  • Social Cohesion
  • Conflict Transformation
  • Multi-Stakeholder-Prozesse
  • Reconciliation / Transitional Justice
  • Participatory Process Design
  • Internationale NGOs, Stiftungen, EU- und Diplomatie-Kontexte

Themen

  • National Dialogues
  • Peace Process Support
  • Kollektive Dialogräume
  • Gesellschaftliche Heilungsprozesse
  • Interkulturelle Gruppenprozesse
  • Community-based Peacebuilding
  • Komplexe Stakeholder-Dynamiken

TEDxTEDxSanStefano · Alexandria · „Feel anywhere at home in the world“

TEDx · Live-Beweis

Auf einer TEDx-Bühne in Alexandria

Dort, in der Stadt, die sie geprägt hat, argumentierte Christina: Zugehörigkeit ist kein Ort, den man erreicht – sie ist eine Fähigkeit, die man in sich trägt. Genau diese Überzeugung steht heute im Zentrum ihrer Arbeit: Gruppen so weit miteinander zu Hause werden zu lassen, dass sie das Schwierige gemeinsam anschauen können.

  • Zugehörigkeit ist tragbar – „Zuhause“ ist ein innerer Zustand, kein Ort.
  • Unterschied bedroht Zugehörigkeit nicht: Viele Herkünfte können nebeneinander bestehen – und doch zugehörig sein.
  • Innerer Frieden ist die Voraussetzung für äußeren – der Keim ihrer heutigen Friedensarbeit.

Offizieller TEDx-Kanal · „Feel anywhere at home in the world“. Transkript auf Anfrage.

Methode

SIM-Translation: das Gespräch wird betrachtbar

Graphic Recording visualisiert Informationen. SIM-Translation (Sound-to-Image) visualisiert Emotionen – und macht Konflikte, aber auch Gemeinsamkeiten und mögliche Lösungswege zu einem betrachtbaren Objekt, einer „dritten Instanz im Raum“.

  1. 01

    Live übersetzen

    Simultan zur Diskussion entsteht ein Bild, das Verbindungen, Spannungen und Haltungen sichtbar macht – wertungs- und manipulationsfrei.

  2. 02

    Gemeinsam betrachten

    Die Gruppe schaut gemeinsam auf das Bild. Was zuvor zwischen den Beteiligten stand, liegt nun vor ihnen – als etwas, das sich zusammen betrachten lässt.

  3. 03

    Mit dem Bild arbeiten

    Im Dialog oder Einzel-Coaching kommunizieren die Beteiligten mit dem Konfliktbild – auf einer tieferen, menschlichen Ebene.

Christina Wessendorf facilitating a peace-education workshop
Peace-Education-Workshop, Indien — Facilitation in der Praxis.

Wirkung

Was im Raum passiert

  • „Beim Unterrichten kommt es darauf an, die Herzen der Kinder zu führen und aus dem Herzen heraus zu lehren. Ich habe gelernt, allem aus dem Herzen heraus zu begegnen.“

    Teilnehmende Lehrkraft · HWPL Peace-Education-Workshop, Mongolei (2024)

  • „In diesem Workshop habe ich gelernt, meinen Schülerinnen und Schülern sehr aufmerksam zuzuhören und sie immer zu lieben.“

    Teilnehmende Lehrkraft · HWPL Peace-Education-Workshop, Mongolei (2024)

Referenz: HWPL-Lehrkräfte-Workshop Mongolei (≈100 Teilnehmende).

Ask the mature holodyne if it is willing to teach you everything you need to know in order to solve the problem.
— V. Vernon Woolf, Holodynamics (1990)

Denn dahinter steckt eine zutiefst hoffnungsvolle Annahme:

Vielleicht tragen die Bilder, die uns Angst machen, verwirren oder blockieren, bereits einen Teil der Lösung in sich – wenn wir lernen, mit ihnen in Beziehung zu treten, statt gegen sie zu kämpfen.

Fundiert in interkultureller Kommunikation (Hall/Hofstede), Gewaltfreier Kommunikation (Rosenberg), Appreciative Inquiry sowie dem Eisbergmodell, das in Kommunikation, Psychologie und Organisationsentwicklung zur Veranschaulichung impliziter und expliziter Prozesse genutzt wird.

Christina Wessendorf speaking on stage
Keynote – Vorträge sind meine Bühne.

Über mich

Visionärin, Übersetzerin, Gastgeberin – nicht Heldin

Die Friedensarbeit ist meine Lebensaufgabe. Ich sehe eine Welt, in der interkulturelles Verständnis geschieht und Frieden entsteht: wenn Teams es schaffen, gemeinsam an Innovationen zu arbeiten, die der Welt dienen, ohne am menschlichen Miteinander zu scheitern. Wenn Verhandlungen die Bedürfnisse aller zufriedenstellen, weil auch das Unausgesprochene gesehen wird. Wenn Führungskräfte ihre Macht und Ohnmacht nicht allein tragen, sondern für Entscheidungen mit Resilienz, Frieden, Ruhe und Freude ausgestattet werden. Wenn die nächste Generation, gerade die künftigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, lernt, Wut und Angst in Klarheit zu kommunizieren. Dann habe ich ein Stück zum Frieden beigetragen.

Ich gehe das auf zwei Wegen an: Zum einen unterstütze ich Systeme, indem ich mit der SIM-Translation Emotionen sichtbar und ansprechbar mache – einen Prozess, den ich seit 2017 entwickle. Zum anderen biete ich ganze Programme zur Friedensbildung an, über Generationen hinweg.

Mein Weg als Deutschlehrerin hat mich nach Ägypten geführt, in eine muslimische Ehe, auf die Bühne von TEDx Alexandria, durch zwei Zertifizierungen als Facilitatorin und Coachin und nach Indien für Workshops an Schulen.

Schon seit dem Studium der Kulturwirtschaft arbeite und denke ich interdisziplinär – und deshalb anders als andere. Ich lebe mit Freude und für den Frieden, für wachsendes Vertrauen im Jetzt und in der Zukunft.

Studium der Kulturwirtschaft (BWL & Französisch) · DE / EN / FR / Arabisch

  • 2017 entwickle ich die SIM-Translation – meine Signatur-Methode
  • zertifiziert als Facilitatorin & Coachin
  • ~150 Lehrkräfte in meinen Workshops
  • 300+ Schülerinnen und Schüler erreicht
  • 4 Länder: Ägypten, Indien, Mongolei, Deutschland
  • TEDx Speakerin, Alexandria

Teil von und unterstützt von

  • HWPL
  • Young Peace Ambassador Network
  • Rotary Club Amanora
  • Arwachin Public School
  • Living from Vision

Lassen Sie uns ein Gespräch beginnen.

Erzählen Sie mir von Ihrer Herausforderung – und wir schauen gemeinsam, was möglich ist.

Ein Gespräch beginnen

Antwort meist innerhalb von zwei Werktagen.